Affären sind daher eine gute Strategie Beziehungsfrust zu kompensieren, ohne sich dabei unangenehmen Gesprächen stellen oder Veränderung innerhalb der Hauptbeziehung in Kauf nehmen zu müssen. Ich sage bewusst Hauptbeziehung, denn die Verbindung mit der Affäre ist ebenfalle eine Beziehung – sei es rein körperlich oder, zumindest bis zu einem gewissen Grad, auch emotional.
WeiterlesenJan Willems lebt in Düsseldorf und ist 29 Jahre alt. Im Interview mit Jan erfahrt ihr mehr über seine Geschichte, sein Outing, warum er selbst nie gedacht hätte einmal ein einer polyamorösen Ehe zu leben und was der Antrieb und das Ziel seiner Arbeit sind.
WeiterlesenDer Skirt Club Germany nutzte die pandemiebedingte Pause und hat seitdem weitere (online) Veranstaltungen im Repertoire: beim Ladies‘ Brunch haben die Teilnehmer:innen die Möglichkeit, außerhalb der Partys an Skirt Club Community Events teilzunehmen und sich über die eigenen bisexuellen Erfahrungen auszutauschen.
WeiterlesenWenn man mich fragen würde, worüber ich zuletzt nachgedacht habe, würde mir spontan meine Zeit in Barcelona einfallen. Immer wieder taucht ein Wochenende in meinen Gedanken auf und mittlerweile weiß ich, woran das liegt.
WeiterlesenGastbeitrag von Anne
Selbstliebe! Mega gute Sache. Alle vermeintlichen „Schönheitsfehler“ annehmen; alle Dellen, Fettpolster, Narben feiern – ein bisschen Glitzer drauf; den kleinen, großen und unterschiedlich geformten Brüsten ein Denkmal errichten – schön! Also ja, absolut, ich wäre dabei.
WeiterlesenMeine jungen Jahre sind geprägt davon, wie ich immer wieder Schwierigkeiten hatte, tiefgründige Freundinnenschaften zu führen. „Aber warum?“, fragte ich mich ständig. Gefühle der Eifersucht und Zuneigung, die ich damals noch nicht einzuordnen wusste, machten sich in mir breit.
WeiterlesenGastbeitrag von Anne
Seit meiner Jugend habe ich mich geschämt für das, was da neben meinen Brüsten zu sprießen begann: schwarze, dicke, lange Haare. Kein weicher Flaum. Nicht blond. Und schon gar nicht wenig.
WeiterlesenInes Anioli ist wohl allen spätestens seit dem Podcast „Besser als Sex“, den sie zusammen mit Leila Lowfire bis August 2019 moderierte, ein Begriff. Ihren Humor würden manche wohl als derb oder sogar grenzenlos beschreiben, andere wiederum als authentisch und echt.
WeiterlesenZuletzt hatte Nadine immer wieder über starke Frauen wie Charlotte Roche, Ines Anioli, Cara Delevingne und VIKA selbst geschrieben. Jetzt steht sie selbst im Fokus und hat sich Viktorias Fragen gestellt. In diesem Interview erfahrt ihr also, wie Nadine dazu kam, über (Bi-)Sexualität und allen voran sexuelles (Selbst-)Bewusstsein zu schreiben. Außerdem teilt sie ihre Auffassung von Liebe und spricht über vergangene Beziehungen und was Sexualität für sie bedeutet. Praktische Tipps, oder besser gesagt: sexuelle Orientierungshilfen für Eltern und ihre Kinder sind auch dabei.
WeiterlesenFrüher dachte ich, ich sei besonders reflektiert, nur weil ich meinen emotionalen struggle schneller als andere erklärt und bewertet hatte. Was für ein Irrsinn. Allein die Tatsache, dass ich meinen struggle zu bewerten müssen glaubte, zeigt doch, wie wenig ich mich damit wirklich auseinandersetzen, ihn fühlen, wollte. Gedankenspiralen haben eine hemmende Wirkung und verraten mehr über unsere tiefsitzenden (Verlust-)Ängste und Selbstzweifel.
WeiterlesenNach außen tough und selten schwach. Und das alles nur, um mich zu schützen. Nicht, dass ich wirklich überzeugt wäre, mich vor allem und jedem Mensch schützen zu müssen, nur habe ich mir das im Laufe meines Lebens antrainiert und bin dahingehend konditioniert. Es gibt nicht viele Menschen, die dadurch blicken und sofort merken, dass mit mir doch was nicht stimmt. Die mich lesen können und mir auch nicht alles abkaufen. Und es gibt noch weniger Menschen, bei denen ich das zulasse, vor denen ich mich verletzlich zeigen kann.
WeiterlesenGleichheit, Freiheit und Menschlichkeit. Das sind wohl die Grundwerte, die ich meinem Feminismus zuordne. Natürlich ist es dafür nötig, dass wir weiterhin bestehende diskriminierende Strukturen in unserem Alltag aufdecken und im besten Fall zerstören, bzw. durch Neue ersetzen. Allerdings darf Mensch hierbei auch nicht vergessen, dass sich gerade ein gesellschaftlicher Wandel nicht von heute auf morgen vollzieht.
WeiterlesenWas ich eigentlich damit sagen will: Es wird Zeit unser Bild von Sucht zu überdenken und weniger mit dem Finger auf diejenigen zu zeigen, die sich bzw. ihr Glück/Gelingen von Substanzen abhängig machen. Vielleicht einfach mal innehalten und reflektieren, wie viele Dynamiken/Mechanismen/Strategien und Substanzen einem selbst täglich/wöchentlich (wie auch immer) dabei helfen klarzukommen oder aber “besser zu sein”.
WeiterlesenMal davon abgesehen, dass es sich teilweise so anfühlt, als würde man an dieser Stelle lediglich das Klischee der promiskuitiven, lüsternen sowie gelassenen, bisexuellen Spielgefährtin erfüllen und als reine Lustsklavin dienen. Okay, zugegeben, Sklavin ist vielleicht ein etwas harter Ausdruck. Wobei… kommt auf die Praktik an. Alles schon erlebt -und erzählt bekommen.
WeiterlesenWas ich eigentlich damit sagen will: Leider ist es nicht selbstverständlich, zumindest für uns Frauen, dass Sex eine reine Leidenschaft ist, sondern manchmal eben auch Leiden schafft. Um das zu vermeiden, ist es unerlässlich, dass offen und frei über Herausforderungen ( =Bedürfnisse) gesprochen werden kann – für alle Parteien. Ich sage bewusst „Herausforderungen“, denn das Wort „Probleme“ würde direkt falsche Assoziationen hervorrufen. Bedürfnisse sind normal und unterschiedlich. Was dem einen gefällt, kann der anderen Schmerzen bereiten.
WeiterlesenNatürlich hat Selbstliebe auch viel mit dem eigenen Selbstbewusstsein zu tun, denn nur wer sich selbst liebt, ist sich seiner selbst sicher und seiner Großartigkeit bewusst. Dennoch fühlt es sich manchmal so an, als würde die ein oder der andere mit steigendem Selbstbewusstsein jegliches Bewusstsein für sein/ihr Umfeld verlieren. Grenzen werden auf einmal nicht bloß gesetzt, sondern mit Stacheldraht gesichert und von tiefen Gräben umzäunt.
WeiterlesenIn den Nachrichten geizt man nicht mit reißerischen Schlagzeilen und Bildern von Unfallopfern, öffentlich ausgestellt im Schaukasten der Regenbogenpresse und im Trash-TV. Auch das ist in Ordnung, solange keine nackte Brust oder Unterleib zu sehen ist. Natürlich muss man – vor allem Kinder – vor zu viel Nacktheit schützen, aber müssen wir sie nicht auch vor Gewalt und oben genannten grausamen Darstellungen schützen?!
WeiterlesenUnd immer wieder diese Frage: War es richtig weiterzugehen? Bleiben die Menschen? Wieso bin ich wieder auf der Suche, wenn ich doch eigentlich zufrieden war? Bin ich undankbar? Ist es Selbstverwirklichung oder Egoismus? Ich ging in Frieden und wer weggeht, kommt auch gern mal wieder…. oder zurück. Also hat es wenig mit Egoismus zu tun, denn verletzt wurde niemand. Aber das läuft nun mal nicht immer so und einige von euch kennen es vielleicht: die Angst nie wirklich anzukommen und am Ende allein zu sein.
WeiterlesenUns, unsere Intimität, unsere Paarbeziehung, unsere intime Beziehungsebene. Ich unterschätzte deine Eifersucht, du mein Nähebedürfnis. Das ist okay – wir kannten uns nicht. Wir lernten uns schnell und intensiv kennen, rosa-rote Brille eben. Wer kennt’s nicht? Unstimmigkeiten verschwinden im rosa Dunst und tauschen erst wieder auf, wenn eben dieser beinah verflogen ist und Klarheit Einzug hält. Besser kalte Klarheit als verheißungsvolle Verblendung. Wer länger liebt, liebt klarer.
WeiterlesenAchtsam-sein sich selbst und seinen Mitmenschen gegenüber. Laut Studien ist die Generation Y so selbstverliebt wie keine Generation zuvor. Wir sind also alles kleine Narzissten, die nach persönlicher Freiheit streben, aber auf dem freien Markt untergehen. Zu viel Wettbewerb! Zum Vergleich: in den 50ern dachten gerade einmal 12%, dass die etwas ganz Besonderes seien - heute sind es stolze 80%. ‼ FUNFACT: Dennoch sind psychische Krankheiten wie Depressionen, Verlustängste und Angststörungen o.ä. verbreitet wie nie zuvor. Volksleiden: #mentaldisorders. Wie kann das sein?
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