Erwachen.

Aber was genau sollte ich denn – witzigerweise – meiner Meinung nach verdrängt haben? Was passiert war? Nein, ganz im Gegenteil. Das war doch ständig in meinen Gedanken und ließ mich so rast- und ruhelos bleiben. Und vor allem schlaflos. Schlaf ist so wichtig. Das wird mir mittlerweile jedes Mal bewusst, wenn ich morgens nach einer achtstündigen Portion Schlaf aufwache und mich erholt fühle. Die Nacht nicht auf der Flucht war und auch nicht nach Hilfe suchen musste.

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Nadine Vetter Kommentar
Dating-Life einer Bisexuellen.

Es ist schon witzig, was man über die Jahre an Erfahrungen sammelt und dabei lernt, wenn man Männer und Frauen trifft. Irgendwann kann man beide Seiten verstehen. Zumindest ist es bei mir so. Ja Männer, ihr habt mein Mitleid. Frauen daten ist wirklich kein leichtes. Vor allem keine (eigentlich) Hetero-Frauen – da gebe ich euch Recht. Natürlich gibt es auch hier wieder Ausnahmen, denn Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel.

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Nadine Vetter Kommentare
Vergesellschaftung.

Die Vergesellschaftung macht den Menschen böse. Auch das hat der Philosoph gesagt. Von Natur aus ist der Mensch gut. Stimmt das? Sind es die gesellschaftlichen Bedingungen, die das Böse in uns hervorrufen, die uns schlechte Dinge tun lassen? Wie sagt man so gern: „Ich bin ein guter Mensch, der manchmal schlechte Dinge tut. Das ist normal.“ So falsch ist diese Aussage nicht. Ohne „Schlecht“ gäbe es schließlich keine „Gut“. Aber wieso soll die Vergesellschaftung schuld daran sein, dass wir zeitweilig gegen unser eigentliches Naturell handeln?

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Co-Depression.

Depressionen sind eine fiese Angelegenheit. Von innen wie von außen betrachtet. Co-depressiv, ein Zustand den ein Mensch erreichen kann, nachdem er nur lange genug mit einem „wirklich“ kranken/depressiven Menschen verbracht hat. Die Empathie ist es schuld. Lachen ist ansteckend, Weinen jedoch manchmal auch. Jemanden, der einem vermutlich sehr nahe steht leiden zu sehen erst recht. Jeden Tag, jeden Tag aufs Neue. Alles ist schwarz, war eigentlich immer schon schwarz und wird auch weiterhin schwarz bleiben.

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Nadine Vetter Kommentare
Eifersucht.

Die Antwortet lautet also definitiv: JA! Aber da Eifersucht kein schönes Gefühl ist und lähmend wirken kann, ist es eine bewusste Entscheidung sich mit ihr zu befassen. Gefühle ändern sich: sie bringen einen um den Verstand; sie flachen ab; sie kommen wieder; sie verschwinden schließlich oder verwandeln sich im Laufe der Zeit in ein kaum merkliches Zwicken, welches einen lediglich noch an die anfänglichen Qualen erinnert.

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Nadine VetterKommentieren
Schuld.

Schuld. Die Schuldfrage. Das Schuldkonzept. Laut Nietzsche ein von der Gesellschaft auf das Individuum projiziertes Gefühl, welches sein Handeln fortlaufend bestimmt und manipuliert. Kinder haben kein Schuldempfinden. Sie bereuen ihre Taten erst, wenn sie dafür zur Rechenschaft gezogen und bestraft wurden. Soweit zur Ausgangsthese des Philosophen.

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Bisexualität.

Aber warum schaffen wir immer wieder neue Begrifflichkeiten, anstatt einfach das Konzept „Sexualität & Lust“ zu verstehen und vor allem zu begreifen, dass es sich hierbei um etwas Schönes/Geiles handelt? Warum kann sich in diesem Kontext scheinbar niemand genug diskriminiert fühlen? Zugegeben, die meisten der Begriffe musste ich erst einmal googlen, um wirklich sicher zu sein meine eigene sexuelle Ausrichtung und Intention bei der Suche korrekt darzustellen (Sapio bin ich also scheinbar nicht)… hört die Lust nicht hier schon auf?

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Nadine Vetter Kommentar
Befreie deinen Geist.

How to live a perfect life?! – Zusammengefasst trifft das die Botschaft eines jeden Werbeslogans. Ständig wird uns erklärt was wir machen, sagen, dürfen, sollen, zu wollen haben, wonach wir streben müssen, worauf wir achten müssen und noch weitere, sich der Vorstellungskraft vieler entziehender Dinge. Aber das alles ist nicht so schlimm wie die uns dadurch verloren gegangene Kontrolle über unser Wissen, unser kritisches Denken

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Liebe.

Freiheit in der Liebe. Freiheit im Alltag. Die Freiheit, das zu tun, wonach einem gerade der Sinn steht. Aber was ist eigentlich dieser Sinn und wodurch zeichnet er sich aus?Da unsere Gesellschaft zwar ein gewisses Maß an Freiheit garantiert, liegt es am Individuum selbst, ob es sich dafür entscheidet, die ihm offerierte Dosis Autarkie dankend zu empfangen oder nach mehr zu fragen. Nach mehr zu fragen wirkt jedoch immer gleich so gierig. Vielleicht geben sich die meisten Menschen daher mit dem zufrieden, was die Gesellschaft ihnen zu (ver-)bieten hat. Darüber hinaus ist das Freiheitsbedürfnis individuell verschieden.

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Gut und Böse.

Es wird Zeit, dass die „offene“ Gesellschaft sich wirklich offen zeigt und alte Denk- sowie Wertemuster beerdigt. Es wird Zeit, eine Gesellschaft zu konstruieren, die auf Verständnis und wirklicher Nächstenliebe beruht. Indem man Kindern verständlich macht, dass es kein „normal“ gibt. Handlungen entstehen situationsbedingt. Gute wie Schlechte. Wichtig ist es, die Motivation dahinter zu erkennen und zu verstehen.

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