Selbstdarstellung:  Von früh-neuzeitlichen Banketten, Bällen und Empfängen bis Instagram.  

Aber woher kommt der Konformitätsdrang? Anpassung bedeutet Zugehörigkeit. Wir sind soziale Wesen, wir streben nach Anerkennung und Geborgenheit. Wie kann man es also dem Einzelnen Übel nehmen, sich hier und da nach dem allgemeinen Tenor zu richten und nicht aus der Reihe zu tanzen?! Tanzen macht Spaß, aber gemeinsam lassen sich schönere Choreographien entwickeln. Problematisch wird es erst, wenn diese unter Zwang entsteht.

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Alleinsein: oder aber allein- "sein".

Wenn ich einsam bin, tritt genau dieses Gedankenchaos ein. Ich bin unzufrieden, mein Bedürfnis nach Anerkennung wird nicht gestillt. Ich scheine selbst nicht dazu in der Lage zu sein, denn sonst würde ich mich nicht so einsam fühlen. Nur langweiligen Menschen ist langweilig. Da ist ebenfalls was dran. Das ist Einsamkeit.

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Wie ich mich in der Stille wiederfand.

Mein Weg führte mich in ein Meditationscenter, dass von Nonnen aus dem naheliegenden Kloster betrieben wurde. Hier sollte ich 5 Tage verbringen und gleich zu Beginn fühlte ich mich zwar nicht direkt wie Zuhause, jedoch irgendwie auch nicht fremd. Die Nonnen waren sehr freundlich. Autoritär aber dennoch warmherzig. Der erste Abend startete mit einer traditionellen Neujahrszeremonie inklusive Mönchsgesängen im naheliegenden Kloster. Der gesamte Komplex befand sich in einem Felsen verbaut und der Auf-, bzw. Abstieg zu den verschiedenen Gemeinschaftshäusern und der Mediationshalle war genau so wild und naturbelassen, wie das Gesamtbild des Dorfes. Hier war noch nicht viel vom Tourismus angekommen.

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Erwachen.

Aber was genau sollte ich denn – witzigerweise – meiner Meinung nach verdrängt haben? Was passiert war? Nein, ganz im Gegenteil. Das war doch ständig in meinen Gedanken und ließ mich so rast- und ruhelos bleiben. Und vor allem schlaflos. Schlaf ist so wichtig. Das wird mir mittlerweile jedes Mal bewusst, wenn ich morgens nach einer achtstündigen Portion Schlaf aufwache und mich erholt fühle. Die Nacht nicht auf der Flucht war und auch nicht nach Hilfe suchen musste.

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Dating-Life einer Bisexuellen.

Es ist schon witzig, was man über die Jahre an Erfahrungen sammelt und dabei lernt, wenn man Männer und Frauen trifft. Irgendwann kann man beide Seiten verstehen. Zumindest ist es bei mir so. Ja Männer, ihr habt mein Mitleid. Frauen daten ist wirklich kein leichtes. Vor allem keine (eigentlich) Hetero-Frauen – da gebe ich euch Recht. Natürlich gibt es auch hier wieder Ausnahmen, denn Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel.

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Co-Depression: Geteiltes Leid ist immer noch Leid.

Depressionen sind eine fiese Angelegenheit. Von innen wie von außen betrachtet. Co-depressiv, ein Zustand den ein Mensch erreichen kann, nachdem er nur lange genug mit einem „wirklich“ kranken/depressiven Menschen verbracht hat. Die Empathie ist es schuld. Lachen ist ansteckend, Weinen jedoch manchmal auch. Jemanden, der einem vermutlich sehr nahe steht leiden zu sehen erst recht. Jeden Tag, jeden Tag aufs Neue. Alles ist schwarz, war eigentlich immer schon schwarz und wird auch weiterhin schwarz bleiben.

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Eifersucht: Zusammen wachsen statt zusammenwachsen.

Die Antwortet lautet also definitiv: JA! Aber da Eifersucht kein schönes Gefühl ist und lähmend wirken kann, ist es eine bewusste Entscheidung sich mit ihr zu befassen. Gefühle ändern sich: sie bringen einen um den Verstand; sie flachen ab; sie kommen wieder; sie verschwinden schließlich oder verwandeln sich im Laufe der Zeit in ein kaum merkliches Zwicken, welches einen lediglich noch an die anfänglichen Qualen erinnert.

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Bisexuell? –Einfach nur flexibel.

Aber warum schaffen wir immer wieder neue Begrifflichkeiten, anstatt einfach das Konzept „Sexualität & Lust“ zu verstehen und vor allem zu begreifen, dass es sich hierbei um etwas Schönes/Geiles handelt? Warum kann sich in diesem Kontext scheinbar niemand genug diskriminiert fühlen? Zugegeben, die meisten der Begriffe musste ich erst einmal googlen, um wirklich sicher zu sein meine eigene sexuelle Ausrichtung und Intention bei der Suche korrekt darzustellen (Sapio bin ich also scheinbar nicht)… hört die Lust nicht hier schon auf?

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Nadine Primo Kommentar
Befreie deinen Geist.

How to live a perfect life?! – Zusammengefasst trifft das die Botschaft eines jeden Werbeslogans. Ständig wird uns erklärt was wir machen, sagen, dürfen, sollen, zu wollen haben, wonach wir streben müssen, worauf wir achten müssen und noch weitere, sich der Vorstellungskraft vieler entziehender Dinge. Aber das alles ist nicht so schlimm wie die uns dadurch verloren gegangene Kontrolle über unser Wissen, unser kritisches Denken

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Liebe: Nicht weniger als Freiheit.

Freiheit in der Liebe. Freiheit im Alltag. Die Freiheit, das zu tun, wonach einem gerade der Sinn steht. Aber was ist eigentlich dieser Sinn und wodurch zeichnet er sich aus?Da unsere Gesellschaft zwar ein gewisses Maß an Freiheit garantiert, liegt es am Individuum selbst, ob es sich dafür entscheidet, die ihm offerierte Dosis Autarkie dankend zu empfangen oder nach mehr zu fragen. Nach mehr zu fragen wirkt jedoch immer gleich so gierig. Vielleicht geben sich die meisten Menschen daher mit dem zufrieden, was die Gesellschaft ihnen zu (ver-)bieten hat. Darüber hinaus ist das Freiheitsbedürfnis individuell verschieden.

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Gut und Böse: So einfach und doch so verkehrt.

Es wird Zeit, dass die „offene“ Gesellschaft sich wirklich offen zeigt und alte Denk- sowie Wertemuster beerdigt. Es wird Zeit, eine Gesellschaft zu konstruieren, die auf Verständnis und wirklicher Nächstenliebe beruht. Indem man Kindern verständlich macht, dass es kein „normal“ gibt. Handlungen entstehen situationsbedingt. Gute wie Schlechte. Wichtig ist es, die Motivation dahinter zu erkennen und zu verstehen.

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Natürlichkeit: In was für einer Welt leben wir eigentlich?

In den Nachrichten geizt man nicht mit reißerischen Schlagzeilen und Bildern von Unfallopfern, öffentlich ausgestellt im Schaukasten der Regenbogenpresse und im Trash-TV. Auch das ist in Ordnung, solange keine nackte Brust oder Unterleib zu sehen ist. Natürlich muss man – vor allem Kinder – vor zu viel Nacktheit schützen, aber müssen wir sie nicht auch vor Gewalt und oben genannten grausamen Darstellungen schützen?!

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Junkies mit Zukunft.

Die Jugend von heute. Generation Y: scheinbar substanzlose Gestalten, mit illegalen Substanzen gefüllt. Aber liegt das allein an uns? Ich denke nicht. Vielleicht liegt es an den medizinischen Behandlungen und Therapieverfahren der 90er Jahre. Bis heute. Wer kennt es nicht? Du hast Kopfschmerzen? Nimm ne Pille. Du hast Husten? Trink den Saft. Du hast Fieber? Nimm dieses Antibiotikum. Du bist verhaltensauffällig? Ab jetzt gibt’s jeden Tag ne Pille. Auf Rezept – denn du bist krank.

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