Einträge in Erfahrungsbericht
Der Preis der scheinbar grenzenlosen Freiheit

Woher kommt das Gefühl der Rastlosigkeit und zumindest in regelmäßigen Abständen eintretenden melancholischen Zustände, die ein Gefühl der Ohnmacht und Lethargie mit sich bringen? Wer viel erlebt, muss auch viel verarbeiten. Die Seele braucht ihre Zeit. Man könnte sagen, die Schübe kommen quartalsweise. Wie die GEZ: braucht auch keiner, muss man sich trotzdem alle drei Monate geben.

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Monogames Single-Dasein: Sind Affären die neuen Beziehungen?

Also, was genau soll es denn dann werden? Eine Affäre ohne Besitzansprüche und Beziehungsverpflichtungen, ab und an mal sehen und eine entspannte gemeinsame Zeit haben, nicht wirklich im Leben des anderen präsent sein, aber trotzdem darauf verzichten, weitere Menschen zu treffen, obwohl es der/die andere eh nicht mitbekommt oder betrifft, zumal es einfach keinen gemeinsamem Alltag gibt?! Klingt unglaublich anstrengend und vor allem: seltsam.

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Skirt Club - Zelebrierung der Weiblichkeit

Ich bin auf jeden Fall froh, dabei gewesen zu sein und habe an dem Abend viel über mich gelernt – auch im Nachhinein noch. Danke dafür und danke außerdem für die freundliche Begrüßung, herzliche Aufnahme in die Community und Ermöglichung dieser Erfahrung in einem sicheren Rahmen, der mir bereits beim Eintritt ein Gefühl der Offenheit und Authentizität auf surreale Art und Weise vermittelt hat.

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Wie ich mich in der Stille wiederfand.

Mein Weg führte mich in ein Meditationscenter, dass von Nonnen aus dem naheliegenden Kloster betrieben wurde. Hier sollte ich 5 Tage verbringen und gleich zu Beginn fühlte ich mich zwar nicht direkt wie Zuhause, jedoch irgendwie auch nicht fremd. Die Nonnen waren sehr freundlich. Autoritär aber dennoch warmherzig. Der erste Abend startete mit einer traditionellen Neujahrszeremonie inklusive Mönchsgesängen im naheliegenden Kloster.

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Co-Depression: Geteiltes Leid ist immer noch Leid.

Depressionen sind eine fiese Angelegenheit. Von innen wie von außen betrachtet. Co-depressiv, ein Zustand den ein Mensch erreichen kann, nachdem er nur lange genug mit einem „wirklich“ kranken/depressiven Menschen verbracht hat. Die Empathie ist es schuld. Lachen ist ansteckend, Weinen jedoch manchmal auch. Jemanden, der einem vermutlich sehr nahe steht leiden zu sehen erst recht. Jeden Tag, jeden Tag aufs Neue. Alles ist schwarz, war eigentlich immer schon schwarz und wird auch weiterhin schwarz bleiben.

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