Einträge in Essay
Käufliche Liebe 2.0: Erst die Begleitung, dann der Service.

Aber es sind eben nicht nur die Herren der Schöpfung, die neuerdings scheinbar kein Problem mit kommerzialisierten Liebesdiensten haben und deren Angebot in Anspruch nehmen. Auch in meinem weiblichen Bekanntenkreis und Umfeld hat sich ein durchaus weniger romantisches, dafür aber pragmatisches Bild etabliert, denn Escort scheint nicht länger ein Tabu-Thema zu sein – im Gegenteil. Immer mehr Frauen erzählen mir, dass sie bereits das ein oder andere Mal darüber nachgedacht haben, Kapital aus ihren Abenteuern zu schlagen

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Liebe: Nicht weniger als Freiheit.

Freiheit in der Liebe. Freiheit im Alltag. Die Freiheit, das zu tun, wonach einem gerade der Sinn steht. Aber was ist eigentlich dieser Sinn und wodurch zeichnet er sich aus?Da unsere Gesellschaft zwar ein gewisses Maß an Freiheit garantiert, liegt es am Individuum selbst, ob es sich dafür entscheidet, die ihm offerierte Dosis Autarkie dankend zu empfangen oder nach mehr zu fragen.

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Die bisexuelle Bedrohung auf dem Weg, das Patriarchat zu zerschlagen.

Aber warum schaffen wir immer wieder neue Begrifflichkeiten, anstatt einfach das Konzept „Sexualität & Lust“ zu verstehen und vor allem zu begreifen, dass es sich hierbei um etwas Schönes/Geiles handelt? Warum kann sich in diesem Kontext scheinbar niemand genug diskriminiert fühlen? Zugegeben, die meisten der Begriffe musste ich erst einmal googlen, um wirklich sicher zu sein meine eigene sexuelle Ausrichtung und Intention bei der Suche korrekt darzustellen (Sapio bin ich also scheinbar nicht)… hört die Lust nicht hier schon auf?

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Dating App Romantik: Wie Tinder, Lovoo und Co. mit unserem Bedürfnis nach Nähe spielen.

Aber trotz all unserer Offenheit geht auf Tinder nicht viel mehr, als sich gegenseitig Frustrationen und enttäuschte Erwartungen hin und her zu schieben. Thanks god, there is TINDER PREMIUM. Matches for money – that’s what it’s all about. Auch die „Liebe“ hat ihren Preis. Na ja, immer schon gehabt, aber dann heißt das Prostitution und das hat in der Welt der Dating-Apps ja mal gar nichts verloren. Schließlich geht man(n) ja auch nicht in den Puff: wer zahlt denn für Sex? Wie arm ist das denn? Dann lieber Tinder Premium – 100€ für 6 Monate. Safe!

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